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Mann im dunklen Shirt lehnt an Wand mit Heizungsthermostat
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Ihr Weg zur neuen Heizung: Umsteigen auf die energieeffiziente Wärmepumpe

Nach unserem letzten Beitrag über die neuen EWP-Förderungen in Österreich erreichten uns viele Fragen zur Umstellung von herkömmlichen Heizsystemen auf umweltfreundlichere Lösungen. Besonders im Fokus: Der Wechsel von einer Ölheizung zu einer Wärmepumpe. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Sie die passende Heizleistung für Ihr Zuhause berechnen, wie hoch der Umbau-Aufwand ist und welche Ersparnisse Sie erwarten können.

Berechnung der Heizleistung

Angenommen, Sie verbrauchen jährlich etwa 2.300 Liter Heizöl für eine Wohnfläche von 160 m². Mit einem Umrechnungsfaktor von 15 Litern Heizöl pro m² (inklusive Warmwasserbereitung) oder 13 Litern ohne Warmwasserbereitung ergibt das eine benötigte Heizleistung von etwa 14,4 kW.

Dimensionierung der Wärmepumpe

Eine exakte Dimensionierung der Wärmepumpe auf die benötigte Heizleistung ist ausschlaggebend. Ist die Wärmepumpe zu klein, verbraucht sie zu viel Strom, während eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe die Lebensdauer des Kompressors beeinträchtigen kann.

Auswahl der Wärmequelle

Im nächsten Schritt sollten Sie sich für eine Wärmequelle entscheiden. Sie haben die Wahl zwischen Luft, Grundwasser und Erdreich. Für die Entscheidung sind neben dem Preis folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Luftwärmepumpe: Aufstellungsort für das Außenteil im Hinblick auf Geräuschentwicklung und Anbinde-Länge zum Innenteil

  • Grundwasser-Wärmepumpe: wasserrechtliche Bewilligung und Wasseranalyse

  • Erdwärmepumpe: Prüfung der Bodenbeschaffenheit

Installation und Anpassungen im Innenbereich

In den meisten Fällen sind beim Wechsel von Ölheizung auf Wärmepumpe keine großen Umbauten nötig. Ältere Heizkörper sind oft überdimensioniert und können daher weiterverwendet werden. Im Idealfall ist bereits eine Fußbodenheizung vorhanden – diese ist perfekt für den Betrieb mit Wärmepumpe geeignet. Auch bei der Hydraulik sind meist keine großen Änderungen erforderlich. Um Spitzen abzudecken, kann als Unterstützung ein kleiner Ausgleichspuffer eingebaut werden.

Kosten und Ersparnisse

In unserem Beispiel würde die Wärmepumpe etwa 4.800 kWh Strom pro Jahr verbrauchen, was Heizkosten von ca. 1.300 Euro entspricht, inklusive Warmwasserbereitung. Zum Vergleich: Eine Ölheizung würde hier jährlich zwischen 3.000 bis 3.300 Euro kosten. Der Anschaffungspreis einer Wärmepumpe liegt je nach Typ und inklusive Austauschkosten für die Ölheizung zwischen 30.000 und 45.000 Euro. Jetzt kommen die neuen Förderungen ins Spiel. Zieht man diese ab, kommt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auf rund 16.000 Euro. Rechnen wir diese Anschaffungskosten nun mit der Heizkostenersparnis von 2.000 Euro im Vergleich zur Ölheizung gegen, hat sich die neue Wärmepumpe schon nach acht Jahren amortisiert.

Fazit

Eine Wärmepumpe kann bis zu 75% der Heizkosten einsparen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage und Warmwasserbereitung durch Solarthermie ist das Einsparungspotenzial sogar noch höher. Die Investition in eine umweltfreundliche Heizlösung zahlt sich langfristig richtig aus und ist mit den aktuellen Förderungen attraktiver denn je.

Berechnen Sie jetzt Ihr individuelles Förderpotenzial mit unserem Förderrechner oder nutzen Sie den Förderservice für Wärmepumpen von Bosch.

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